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Über die Ultrastruktur der Zona reticularis der Nebennierenrinde vom Nutria (Myocastor coypus Molina) unter besonderer Berücksichtigung der sog. dunklen Zellen
Coles
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Über die Ultrastruktur der Zona reticularis der Nebennierenrinde vom Nutria (Myocastor coypus Molina) unter besonderer Berücksichtigung der sog. dunklen Zellen in Brampton, ON
By None
Current price: $77.95

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Size: Paperback
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Unter den Zellformen der Nebennierenrinde fanden vor allem die sog. dunklen Zellen der inneren Rindenschichten seit den Untersuchungen von Dostoiewsky (1886) besonderes Interesse. Die durch ihre auffallende Tingierbarkeit auch als acidophil, fuchsinophil, siderophil, tannophil oder argyrophil bezeichneten Zell- elemente bekamen nicht nur in vergleichend-histologischer, sondern auch in experimenteller, histopathologischer und in klinischer Sicht große Bedeutung. Als Merkmal der sog. regressiven Transformation (Tonutti, 1941, 1942) sind sie für die Beurteilung der funktionellen Adaptation der Nebennierenrinde auf unter- schiedliche Stressgeschehen von Wert. Ihr Vorkommen gilt als morphologischer Ausdruck extremer Belastung des Organs. Das vermehrte Auftreten im Zusam- menhang mit dem Erscheinungsbild des androgenitalen Syndroms lenkte die Aufmerksamkeit auf die androgene Partialfunktion der inneren Rindenregion. Verantwortlich für das färberische Verhalten der sog. dunklen Zellen sind die schollenförmigen Einschlüsse, die sog. "Corps siderophiles" von Guieysse (1901), die einerseits als Mitochondrien und andererseits als Ergastoplasmastrukturen angesehen wurden. Das Erscheinen der Einschlüsse deutete man sowohl als Zeichen eines spezifischen Degenerationsmodus, als auch als Indikation einer be- sonders gesteigerten Zellfunktion.
Unter den Zellformen der Nebennierenrinde fanden vor allem die sog. dunklen Zellen der inneren Rindenschichten seit den Untersuchungen von Dostoiewsky (1886) besonderes Interesse. Die durch ihre auffallende Tingierbarkeit auch als acidophil, fuchsinophil, siderophil, tannophil oder argyrophil bezeichneten Zell- elemente bekamen nicht nur in vergleichend-histologischer, sondern auch in experimenteller, histopathologischer und in klinischer Sicht große Bedeutung. Als Merkmal der sog. regressiven Transformation (Tonutti, 1941, 1942) sind sie für die Beurteilung der funktionellen Adaptation der Nebennierenrinde auf unter- schiedliche Stressgeschehen von Wert. Ihr Vorkommen gilt als morphologischer Ausdruck extremer Belastung des Organs. Das vermehrte Auftreten im Zusam- menhang mit dem Erscheinungsbild des androgenitalen Syndroms lenkte die Aufmerksamkeit auf die androgene Partialfunktion der inneren Rindenregion. Verantwortlich für das färberische Verhalten der sog. dunklen Zellen sind die schollenförmigen Einschlüsse, die sog. "Corps siderophiles" von Guieysse (1901), die einerseits als Mitochondrien und andererseits als Ergastoplasmastrukturen angesehen wurden. Das Erscheinen der Einschlüsse deutete man sowohl als Zeichen eines spezifischen Degenerationsmodus, als auch als Indikation einer be- sonders gesteigerten Zellfunktion.





















