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Parsifal and Paranoia: Ludwig II., Otto I. and die Folgen
Coles
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Parsifal and Paranoia: Ludwig II., Otto I. and die Folgen in Brampton, ON
By None
Current price: $58.50

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Size: Hardcover
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Ludwig II. (1845-1886) und sein Bruder Otto I. (1848-1916) waren immer wieder Gegenstand historischer Reminiszenzen und teilweise wissenschaftlicher Reflexionen: ihre Talente und Neigungen, ihre Bedeutung bei der Neuordnung der Machtverhältnisse mitten in Europa und die Auswirkungen ihrer umstrittenen Erkrankungen. Besonders problematisiert wurden dabei die Rolle der Medizin von der Diagnose zur Behandlung, Begutachtung und Entmachtung der königlichen Brüder.Die verfügbaren Daten werden systematisch dargestellt und ausgewertet. Während Ludwigs Schicksal posthum wiederholt Verwendung fand, um vor dem politischen Missbrauch der Psychiatrie zu warnen, wurden wesentliche Wirkungen, die weit über den Tod der beiden hinausreichten, kaum beachtet. Ludwigs egozentrische Interessen und die für ihn ungewöhnliche Sorge für seinen Bruder Otto lieferten z.B. ganz unbeabsichtigt wesentliche Grundlagen für die Entwicklung der Hirnforschung, der Antibiotika und jener Medikamente, die für beide hilfreich gewesen wären.
Ludwig II. (1845-1886) und sein Bruder Otto I. (1848-1916) waren immer wieder Gegenstand historischer Reminiszenzen und teilweise wissenschaftlicher Reflexionen: ihre Talente und Neigungen, ihre Bedeutung bei der Neuordnung der Machtverhältnisse mitten in Europa und die Auswirkungen ihrer umstrittenen Erkrankungen. Besonders problematisiert wurden dabei die Rolle der Medizin von der Diagnose zur Behandlung, Begutachtung und Entmachtung der königlichen Brüder.Die verfügbaren Daten werden systematisch dargestellt und ausgewertet. Während Ludwigs Schicksal posthum wiederholt Verwendung fand, um vor dem politischen Missbrauch der Psychiatrie zu warnen, wurden wesentliche Wirkungen, die weit über den Tod der beiden hinausreichten, kaum beachtet. Ludwigs egozentrische Interessen und die für ihn ungewöhnliche Sorge für seinen Bruder Otto lieferten z.B. ganz unbeabsichtigt wesentliche Grundlagen für die Entwicklung der Hirnforschung, der Antibiotika und jener Medikamente, die für beide hilfreich gewesen wären.





















