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Freiheit und Glück: utopia revisited

Freiheit und Glück: utopia revisited in Brampton, ON

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Eine Gesellschaft, die utopielos ist, geht unter. Wie Wanderer in der Wüste brauchen wir einen Stern am Firmament, einen Kompass, der uns den Weg weist. (Ulrike Guérot) Das hat man am Anfang des 20. jahrhunderts und auch in den 1960er Jahren besser verstanden als heute, obwohl wir heute - in dieser krisengeschüttelten Welt - ebenso dringend wie damals der Utopie bedürfen, um uns darüber klar zu werden, wohin wir uns entwickeln wollen. Dieses Buch stellt zwei Utopien aus dem letzten Jahrhundert vor: Moving the Mountain von Charlotte Gilman und Eiland von Aldous Huxley. Beide sind trotz ihres Alters hochaktuell und können uns heutigen viele Anregungen geben für unsere Suche nach dem guten Leben. Sowohl Gilman als auch Huxley fanden im Laufe ihrer Karrieren zum Mittel der positiven Utopie, um ihren Mitmenschen zu zeigen, dass die bestehende Form von Gesellschaft zerstörerisch und eine andere Art zu leben möglich ist. Fortschritt und Konsum-Zentriertheit verstellten damals (wie heute) den meisten Menschen den Blick auf mögliche Veränderungen, ließen sie den je bestehenden Zustand als die beste aller möglichen Welten sehen. Und doch blieben diese Gesellschaften weit hinter ihren Möglichkeiten zurück, waren in vielen Bereichen ungerecht und boten kein gutes Leben. Gilman zeigte auf, dass der Einfluss und die Mitarbeit von Frauen fehlte, um eine Gesellschaft der Menschlichkeit zu verwirklichen. Huxley betonte einen weiteren Aspekt von Humanität: die Ganzheitliche Entwicklung des Menschen, die auch den spirituellen Bereich und die Naturnähe umfasst. Er stimmte mit Gilman in vielen Punkten überein, die eine gute Gesellschaft ausmachen: der hohe Stellenwert von Bildung, die Schädlichkeit des Militärs, die Notwendigkeit der Bewahrung der Natur und anderes mehr. Auf der Ebene des Individuums aber setzten die beiden unterschiedliche Schwerpunkte: sie die Emanzipation der Frauen von einer Männer-dominierten Machtpolitik, er die Emanzipation der spirituellen Entwicklung von der Dominanz autoritärer christlicher Religion. Beide waren sich wiederum einig, dass der (utopische) Weg zu einer wirklich humanen Gesellschaft führen müsse. Dieses Buch führt beide Utopien zusammen, weil sie jeweils im anderen eine gute Ergänzung finden und eine gemeinsame Sehnsucht nach Veränderung ausdrücken, die auch uns anregen kann, die Suche nach einem guten Leben wiederaufzunehmen.
Eine Gesellschaft, die utopielos ist, geht unter. Wie Wanderer in der Wüste brauchen wir einen Stern am Firmament, einen Kompass, der uns den Weg weist. (Ulrike Guérot) Das hat man am Anfang des 20. jahrhunderts und auch in den 1960er Jahren besser verstanden als heute, obwohl wir heute - in dieser krisengeschüttelten Welt - ebenso dringend wie damals der Utopie bedürfen, um uns darüber klar zu werden, wohin wir uns entwickeln wollen. Dieses Buch stellt zwei Utopien aus dem letzten Jahrhundert vor: Moving the Mountain von Charlotte Gilman und Eiland von Aldous Huxley. Beide sind trotz ihres Alters hochaktuell und können uns heutigen viele Anregungen geben für unsere Suche nach dem guten Leben. Sowohl Gilman als auch Huxley fanden im Laufe ihrer Karrieren zum Mittel der positiven Utopie, um ihren Mitmenschen zu zeigen, dass die bestehende Form von Gesellschaft zerstörerisch und eine andere Art zu leben möglich ist. Fortschritt und Konsum-Zentriertheit verstellten damals (wie heute) den meisten Menschen den Blick auf mögliche Veränderungen, ließen sie den je bestehenden Zustand als die beste aller möglichen Welten sehen. Und doch blieben diese Gesellschaften weit hinter ihren Möglichkeiten zurück, waren in vielen Bereichen ungerecht und boten kein gutes Leben. Gilman zeigte auf, dass der Einfluss und die Mitarbeit von Frauen fehlte, um eine Gesellschaft der Menschlichkeit zu verwirklichen. Huxley betonte einen weiteren Aspekt von Humanität: die Ganzheitliche Entwicklung des Menschen, die auch den spirituellen Bereich und die Naturnähe umfasst. Er stimmte mit Gilman in vielen Punkten überein, die eine gute Gesellschaft ausmachen: der hohe Stellenwert von Bildung, die Schädlichkeit des Militärs, die Notwendigkeit der Bewahrung der Natur und anderes mehr. Auf der Ebene des Individuums aber setzten die beiden unterschiedliche Schwerpunkte: sie die Emanzipation der Frauen von einer Männer-dominierten Machtpolitik, er die Emanzipation der spirituellen Entwicklung von der Dominanz autoritärer christlicher Religion. Beide waren sich wiederum einig, dass der (utopische) Weg zu einer wirklich humanen Gesellschaft führen müsse. Dieses Buch führt beide Utopien zusammen, weil sie jeweils im anderen eine gute Ergänzung finden und eine gemeinsame Sehnsucht nach Veränderung ausdrücken, die auch uns anregen kann, die Suche nach einem guten Leben wiederaufzunehmen.

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