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Akkon in Karten und Texten des Mittelalters: Zwischen Transitort und Sakralraum

Akkon in Karten und Texten des Mittelalters: Zwischen Transitort und Sakralraum in Brampton, ON

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Akkon in Karten und Texten des Mittelalters: Zwischen Transitort und Sakralraum in Brampton, ON

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Akkon war Transitort für den Pilgerverkehr und vorübergehend das Zentrum des Königreichs von Jerusalem, nicht aber Schauplatz des Heilsgeschehens. Dennoch wurde dieser Stadt in der bildlichen und schriftlichen Überlieferung des Mittelalters zunehmend Bedeutung zugeschrieben. Die vorliegende raum- und wissensgeschichtliche Studie untersucht anhand von Karten, Reise- und Pilgertexten, Traktaten, Historiographie und Briefen des 12. bis 14. Jahrhunderts, wie Wissen und Vorstellungen über Akkon entwickelt wurden. Originelle Formen der Darstellung kompensierten dabei die fehlende heilsgeschichtliche Bedeutung der Stadt: Akkon diente als Orientierungshilfe bei der Beschreibung und Kartierung des Heiligen Landes sowie als Ort, der mit dem Verlust christlicher Herrschaft im östlichen Mittelmeerraum verbunden war. Zudem wurde die Stadt selbst als Pilgerort beworben und galt als strategischer Ausgangspunkt für Pläne einer christlichen Rückeroberung der Region. Die Studie zeigt, wie mittelalterliches Raumwissen in einem Wechselspiel von Schriftlichkeit und Bildlichkeit konzipiert, weiterentwickelt und eingesetzt wurde.
Akkon war Transitort für den Pilgerverkehr und vorübergehend das Zentrum des Königreichs von Jerusalem, nicht aber Schauplatz des Heilsgeschehens. Dennoch wurde dieser Stadt in der bildlichen und schriftlichen Überlieferung des Mittelalters zunehmend Bedeutung zugeschrieben. Die vorliegende raum- und wissensgeschichtliche Studie untersucht anhand von Karten, Reise- und Pilgertexten, Traktaten, Historiographie und Briefen des 12. bis 14. Jahrhunderts, wie Wissen und Vorstellungen über Akkon entwickelt wurden. Originelle Formen der Darstellung kompensierten dabei die fehlende heilsgeschichtliche Bedeutung der Stadt: Akkon diente als Orientierungshilfe bei der Beschreibung und Kartierung des Heiligen Landes sowie als Ort, der mit dem Verlust christlicher Herrschaft im östlichen Mittelmeerraum verbunden war. Zudem wurde die Stadt selbst als Pilgerort beworben und galt als strategischer Ausgangspunkt für Pläne einer christlichen Rückeroberung der Region. Die Studie zeigt, wie mittelalterliches Raumwissen in einem Wechselspiel von Schriftlichkeit und Bildlichkeit konzipiert, weiterentwickelt und eingesetzt wurde.

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